Montag, 10. November 2014

Sarah Wiener - Ein kulinarischer Roadmovie

Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan von gutem Essen und Reisen in ferne Länder. Das herrliche an diesen beiden Leidenschaften ist, dass sie sich wunderbar verbinden lassen. Wenn ich also die Gelegenheit habe bei den Reisen die Kultur und die Menschen anderer Länder kennenzulernen, so ist es mir immer eine besondere Freude, wenn es sich ergibt auf einheimisches Essen zurückgreifen zu können. Das rundet für mich das Erlebnis erst so richtig ab. Das nenne ich dann Urlaub für alle Sinne.

Wie dies in Perfektion ablaufen kann, habe ich kürzlich auf der uns zur Verfügung gestellten DVD „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Asien – Ein Roadmovie für die ganze Familie“ gesehen.

Foto: Glücksstern-PR

Auf zwei DVD’s mit insgesamt 10 Folgen (a 42 Minuten) bereist Sarah die Länder Indien, Vietnam, Japan und China und stellt dort neben den köstlichen Gerichten der Einheimischen auch das Land mit einem Blick hinter die Kulissen der Touristenattraktionen vor. 

Wie muss ich mir dies also vorstellen? 

Nun ich erkläre dies einmal:

Zu Beginn jeder Folge sehen wir Sarah, wie sie sich zu einem typischen Gericht der in der Folge vorgestellten Region einige Gedanken über die Zutaten macht und letztendlich ein Thema definiert, welches sie in der Folge dann erörtert.

Und dann geht die visuelle Reise für uns Zuschauer auch schon los. Typische Szenen der jeweiligen Länder, aber eben nicht die ewig behandelten Hauptattraktionen sondern eben so, wie es die Einheimischen tagtäglich sehen und erleben. Dazu gibt es nützliche und interessante Fakten, welche nicht selten bei mir einen Aha-Effekt ausgelöst haben. Dann wird kurz der heutige Gastgeber vorgestellt, die zu verwendenden Zutaten mit diesem besorgt (mal direkt auf dem Feld oder Fluss vor dem Haus oder eben auf den landestypischen Märkten und Geschäften) und dann in den Küchen der Gastgeber zubereitet und anschließend verspeist. Das Ganze ist gespickt mit Anekdoten und Geschichten aus dem Leben der Gastgeber und herrlichen Bildern der jeweiligen Landschaft.

Was aber macht das besondere dieser DVD gegenüber anderen kulinarischen Reportagen aus?

Es ist der Blick, den man auf das jeweilige Land bekommt. Dieser ist eben nicht auf Hochglanzbilder der gängigen Touristenattraktionen und Hotelküchen ausgerichtet, sondern auf das, was man beim Reisen in fremde Länder leider viel zu selten mitbekommt: Das wirkliche Leben! 

Ein Land wie Indien besteht nun einmal aus mehr als der Ansicht des Taj Mahal oder Fatehpur Sikri. 

Und diese andere Seite stellt uns diese DVD vor. Und dabei immer mitten im Gewühl: Sarah Wiener!

Mal in landestypischer Kleidung, wie dem indischen Sari oder eben unkonventionell in einem Dirndl in Vietnam. Daraus ergaben sich für mich herrliche Szenen, welche mir immer wieder ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zauberten. Generell ist Sarah Wiener für diese Art von Doku-TV eine wunderbare Besetzung, da Sie eine ganz andere Art zu haben scheint, an solche Sachen ran zu gehen.

Szene aus der DVD - Sarah im Dirndl durch Vietnam
©ZERO ONE FILM, ARTE G.E.I.E., ORF 2014

Man hat wirklich das Gefühl dass das, was man zu sehen bekommt, auch tatsächlich so im ersten Take aufgenommen wurde. Unbearbeitet, echt und ohne vorgegebenes enges Textbuch. Da wird fröhlich aus dem Bauch heraus losgeplaudert und probiert und auch einmal selbst bei der Herstellung der Zutaten mit angepackt.

Höhepunkt bei jedem Besuch war für mich, wenn Sarah ihre alte Polaroid Kamera herausholte um ein „Selfie“ von sich und ihren Gastgebern zu machen. Und auch bei diesem Foto erfüllten sich wieder alle bereits oben beschriebenen Merkmale. Da wurde nicht erst lange in Reih und Glied gestellt um ein perfektes Foto zu machen, sondern die Polaroid rausgeholt und spontan ohne Schnick-Schnack abgedrückt während alle versuchten sich auf das Bild zu schieben. Herrlich ehrlich eben!

Hier die Szene in der das Beispielfoto gemacht wird:

Szene aus der DVD - Sarah und die Polaroid im Einsatz
©ZERO ONE FILM, ARTE G.E.I.E., ORF 2014

Hier das gazugehörige Selfie:
Szene aus der DVD - Das fertige Selfie
©ZERO ONE FILM, ARTE G.E.I.E., ORF 2014

Fazit:

Mir hat diese DVD sehr gut gefallen. Sie stellte für mich die Länder mit Blick hinter den Filmkameras der Hochglanzdokumentationen vor. Und gerade das hat einen ganz besonderen Reiz, da man dadurch einen Blick auf das wirkliche Leben und ihre kulinarischen Besonderheiten der Menschen bekommt. Da wird in Küchen ohne Fenster gekocht, da es sich die Familie nicht leisten kann ein solches zu bauen oder eben auf einer Feuerstelle im Hof. Ebenso, wie es die Menschen dort tagtäglich tun. Und die Gerichte kocht zumeist kein Sternekoch eines Luxushotels, sondern Menschen wie du und ich. Und sagt man nicht bei uns: „Bei Muttern schmeckt es am besten“. Also kann der Ansatz einer ernstzunehmenden kulinarischen Reise doch nur sein, dass man direkt zu den Leuten in ihr Heim geht und mit ihnen kocht. Und genau das wurde hier gemacht. Und ganz nebenbei erfährt man, wie beschwerlich zum Beispiel der Anbau der dazu benötigten Zutaten und Lebensmittel ist. Dies wird einem spätestens bewusst, wenn man sieht, wie Sarah mit einem Ochsen und Pflug versucht einer Bäuerin zur Hand zu gehen. 

Szene aus der DVD - Mit dem Pflug durch das Reisfeld
©ZERO ONE FILM, ARTE G.E.I.E., ORF 2014
  
Eine bildgewaltige und herrlich lecker anmutende Welt, welche uns hier von Sarah Wiener und ihrem Team vorgestellt wurde!

Ideal für mich ist auch, dass es im Booklet der DVD auf 36 Seiten die jeweils vorgestellten Gerichte als Rezepte zum nachkochen gibt was es für mich zum idealen Weihnachtsgeschenk für alle Kochbegeisterten macht.

Jede der 428 Minuten mit Frau Wiener war mir ein Genuss!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Nicht nur zu Halloween lecker - Gebackene Kürbissuppe, frisch aus dem Ofen




Zutaten pro Person:

1 kleiner Hokkaidokürbis
1 kleine rote Zwiebel
2-3 dünne Scheiben Schinken (z.B. Parma oder Serrano)
ca. 50 ml Weißwein
ca. 1/2 Becher Sahne (je nach Kürbisgröße)
1 TL Suppengewürz
2 EL Kräuterfrischkäse ( z.B. Brunch, der schmilzt so schön)
2 EL Creme Fraiche
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
evtl. etwas geriebenen Käse, Kräuter


Zubereitung: 

Kürbis waschen, Deckel abschneiden.
Kerne und Innereinen aus dem Kürbis entfernen.
Zwiebeln und Schinken klein schneiden, zusammen im Öl anbraten.
Mit Wein und Sahne aufgießen, einmal aufkochen lassen.
Frischkäse und Creme Fraiche zugeben.
Mit Salz, Pfeffer und Suppengewürz abschmecken.
Den Kürbis mit der Sahnemasse füllen, Deckel aufsetzen und in eine Auflaufform stellen.
Bei 150 °C Umluft 45-60 Minuten (je nach Größe des Kürbis) backen.
Vor dem Servieren, Deckel abnehmen und evtl. mit Käse und Kräutern bestreuen.


Beim Essen wird der Kürbis immer weiter ausgehöhlt bis nur noch die Hülle übrig ist. Theoretisch kann man bei dieser Kürbissorte die Schale zwar mitessen, ich mag die Variante mit dem aushöhlen aber lieber, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. 

Lasst es euch schmecken!

Montag, 9. Juni 2014

Wir könnten mal wieder grillen

Was landet bei euch so auf dem Grill? Seid ihr mehr der Würstchen-Typ oder esst ihr lieber ein gutes Steak, vielleicht mit Kräuterbutter oder ein Stück gegrillten Fisch?


Ich habe so viele tolle Ideen und doch landet meist das Selbe auf dem Grillrost. Um das zu ändern habe ich mir für das nächste Mal vorgenommen mich mal wieder an Fisch zu probieren. 


Ich denke es wird Lachs werden den ich schön mit Gemüse in einem Alupäckchen auf dem Grill garen werde. Und dazu gibt es einen Frischkäsedip. Da fällt mir ein Gegrilltes Naan-Brot könnte ich auch mal wieder machen.

Gegrilltes Naan-Brot
Und was landet bei euch so auf dem Grill?

Samstag, 24. Mai 2014

Mini Blaubeer Torte

Ich liebe Blaubeer Muffins und wenn ich beim Bäcker einen erspähe dann muss ich ihn haben. Wenn ich selbst etwas mit Blaubeeren/Heidelbeeren backe dann sind es aber meist andere Dinge wie z.B. diese Mini Blaubeer Torte die ich mir selbst zum Geburtstag gemacht habe. Und ich schreibe extra gemacht, denn die Torte muss nicht gebacken werden und ist blitzschnell fertig.



Für eine kleine Springform benötigen wir:

Für den "Teig":
100 g Löffelbiscuits
50 g Butter oder Margarine

Für die Creme:
1 Becher Blaubeer Frischkäse (z.B. von Buko)
500 g Quark
1 P. Bourbon Vanillezucker
1 Tütchen Sofortgelatine
etwas braunen Zucker (Menge je nach Geschmack)
eine Hand voll Blaubeeren

Als Deko:
Blaubeeren
1 kleine Stange Rhabarber
etwas Saft (z.B. Orangensaft)
1 EL Speisestärke
evtl. etwas Zucker zum süßen


Zubereitung:

Für den Boden die Kekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen. Diese Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen und fest drücken. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Creme alle Zutaten bis auf die Beeren vermischen, diese erst zum Schluss vorsichtig untermischen. Füllung auf den Keksboden geben.

Für die Deko, den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem kleinen Topf mit ein paar Blaubeeren mischen und soviel Saft aufgießen dass das Obst knapp bedeckt ist. Ein paar Minuten köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist, dann alles pürieren. Die Speisestärke in etwas Saft auflösen und einrühren, nochmal aufkochen lassen. Etwas abküheln lassen und dann auf der Torte mit den restlichen Blaubeeren verteilen. Bis zum servieren für ein paar Stunden in den Küchlschrank stellen.

Sonntag, 23. März 2014

Eierlikör-Schoko-Muffins mit Pudding Topping



Zutaten für die Muffins (12 - 14 Stück):

100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
1 P. Bourbon Vanillezucker
100 ml Eierlikör ( z. B. Verpoorten)
100 g saure Sahne
100 g 50%ige Zartbitter Schokolade
100 g Speisestärke
100 g Mehl Type 550
1 P. Backpulver

Zutaten für das Topping:

1 Fl. Cremefine z. Schlagen
1 P. Vanillezucker
1 P. Sahnesteif
1 T. Sofortgelatine
50 g 50%ige Zartbitterschokolade
150 g fertigen kalten Schokopudding (selbst gemacht oder fertig gekauft)

Zubereitung der Muffins:

- Butter, Zucker & Eier miteinander verrühren
- Vanillezucker, Eierlikör, Sahne und geschmolzene Schokolade untermischen
- Restliche Zutaten unterrühren
- Papierförmchen in ein Muffinblech stellen, Teig einfüllen
- Bei 180°C Umluft etwa 15-20 Minuten backen

Zubereitung der Creme:

- Cremefine mit Vanillezucker, Sahnesteif und Gelatine aufschlagen
- Geschmolzene Schokolade und Pudding vorsichtig untermischen.

Fertigstellen der kleinen Leckereien:

Die Creme auf den ausgekühlten Muffins verteilen und mit etwas Eierlikör beträufeln.



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